Diese im Alter von 13 Jahren angefertigte Zeichnung ist das älteste erhaltene Selbstporträt Albrecht Dürers. Gezeichnet hat er das Bild mit dem Silberstift, und dies in jenem Jahr, in dem er in der Werkstatt seines Vaters Albrecht Dürer des Älteren eine Lehre zum Goldschmied begann. Er selbst allerdings tendierte bereits zu dieser Zeit zum Malerberuf. Der junge Dürer präsentiert sich im Dreiviertelprofil mit Kappe und einem ausgestreckten Zeigefinger, dem sein Blick folgt. Der ausgestreckte Zeigefinger findet sich auch in Darstellungen des Apostels Johannes unter dem Kreuz, wie er überdeutlich auf dem gut dreißig Jahre später entstandenen Isenheimer Altar von Matthias Grünewald dargestellt ist.










